Di.. Dez. 16th, 2025

Der 34-jährige Audi-Fahrer war auf der Dietlinger Straße in Fahrtrichtung Pforzheim unterwegs, als er am gestrigen Samstagabend gegen 23:30 Uhr beabsichtigte, den mit insgesamt drei Personen besetzten Audi nach rechts auf die Westtangente in Richtung Wilferdinger Höhe zu führen.


Wohl aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit und der Alkoholisierung des Fahrers, möglicherweise aber auch, weil der Fahrer unter Betäubungsmittel­einfluss gestanden hat, verlor der 34-Jährige die Kontrolle über den Wagen. In der Folge fuhr der Audi statt nach rechts abzubiegen geradeaus und krachte zunächst mit hoher Geschwindigkeit über die Verkehrsinsel. Dabei wurde die Ölwanne des Fahrzeugs aufgerissen. Anschließend fuhr das Auto über eine Schutzplanke und flog von der Straße ab.

Der Wagen überschlug sich mehrfach und kam rund 30 Meter von der Fahrbahn entfernt auf einer Grünfläche auf der Seite liegend zum Stillstand.

Glücklicherweise wurde bei dem Unfall nur ein Beifahrer verletzt. Seine Verletzungen werden als eher leicht eingestuft.

Ein im Rahmen der Unfallaufnahme durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Betäubungsmittel­einfluss, sodass der Audi-Fahrer eine Blutprobe abgeben musste und die Polizei seinen Führerschein einbehielt.

Die Bergung des beschädigten Fahrzeugs war aufgrund der Entfernung von etwa 30 Metern zur Fahrbahn nicht einfach. Ein normaler Abschleppwagen konnte das Auto weder mit dem Kran noch mit einer Seilwinde aus dieser Distanz bergen, zudem war der Untergrund weich. Für die Bergung musste daher ein mobiler Autokran hinzugezogen werden, der das Fahrzeug auf die Straße hob, wo der Audi anschließend von einem Abschleppfahrzeug aufgenommen werden konnte.

Aufgrund der aufgerissenen Ölwanne besteht die Möglichkeit, dass durch den Unfall Erdreich verunreinigt wurde. Aus diesem Grund wurde das Umweltamt zur Einsatzstelle geholt. Es wird entscheiden, ob das Erdreich abgetragen werden muss.

Eine Fachfirma musste nach der Bergung des Fahrzeugs die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen reinigen.

Den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 40.000 Euro.

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