Die erste Meldung über den Vorfall ging bei den Rettungskräften gegen 23:35 Uhr ein.
Aus bislang unbekannter Ursache kam es in einer Lackiererei in der Germaniastraße zu einem Brandausbruch. Das Feuer führte zu einer starken Rauchentwicklung, die sich über das gesamte Gebäude verteilte.
Zwei Mitarbeiter, die sich zu diesem Zeitpunkt im Gebäude aufgehalten hatten, wurden bei dem Vorfall leicht verletzt, da sie Rauch eingeatmet hatten. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die beiden Personen. Laut Polizei galten sie glücklicherweise nur als leicht verletzt und mussten nicht stationär im Krankenhaus bleiben.
Für die eingetroffene Feuerwehr bestand die erste Aufgabe darin,
im komplett verrauchten Gebäude den Brandherd zu lokalisieren. Die Einsatzkräfte mussten unter Atemschutz arbeiten.
Relativ schnell schlugen auf der Rückseite des Gebäudes aus dem Dach die ersten Flammen. Mithilfe der Drehleiter wurde ein Löschangriff von oben eingeleitet, während mehrere Trupps parallel einen Innenangriff vornahmen.
Inzwischen hatte sich das Feuer in die Zwischendecke ausgebreitet, Teile der Decke waren bereits heruntergefallen. Um an das Feuer und die Glutnester zu gelangen, musste die Dachhaut an mehreren Stellen geöffnet werden.
Aufgrund des Brandes entstand im betroffenen Betrieb ein erheblicher Sachschaden. Die Osterfeldstraße, die Westliche sowie die Neßlerstraße mussten aufgrund des Einsatzes vorübergehend gesperrt werden.
Ohne die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren hätte der Einsatz nicht bewältigt werden können. Die Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Brötzingen-Weststadt, Huchenfeld, Hohenwart, Dillweißenstein und Haidach unterstützten die Berufsfeuerwehr. Insgesamt waren 69 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.
Der Einsatz dauerte über mehrere Stunden, erst kurz vor 6:00 Uhr morgens konnte er als abgeschlossen gemeldet werden. Nach ersten Einschätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro.
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