Ispringen

Vergangenes Wochenende wurden verstärkt Präsenz- und Kontrollmaßnahmen insbesondere in der Pforzheimer durchgeführt. Die Kontrollen erstreckten sich auf Lokalitäten und Personengruppen.

Schwerpunktmäßig wurden die Innenstadt, aber auch Örtlichkeiten in anderen Stadtteilen sowie in und in überwacht.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden Am mehrere Personengruppen auf die geltenden Corona-Vorschriften angesprochen und beanstandet. Die Einsatzkräfte wurden hier von einem Unbekannten als "Nazis" beschimpft.
Der Unbekannte flüchtete und konnte bislang nicht ermittelt werden.

Bei der Überwachung von Lokalitäten wurden erneut -Verstöße festgestellt. Eine Gaststätte in der und ein Lokal auf dem Bahnhofplatz mussten geschlossen werden. Eine weitere Bar in Lammstraße wird wegen Verstößen gegen
die Corona-Verordnung und wegen ruhestörendem Lärm zur Anzeige gebracht.

Bei Kontrollmaßnahmen am wurden die Einsatzkräfte als "Faschisten" beschimpft.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Kontrollmaßnahmen fortgeführt.

Die Gaststätte in der Anshelmstraße musste wegen Corona-Verstößen wiederholt geschlossen werden.

Sonst ergaben sich keine weiteren besonderen Vorkommnisse. pm

Nach tödlichem Unfall zwischen Ispringen und Göbrichen letztes Jahr - Radfahrer wohl von Scheinwerfern des Traktors geblendet, es gab genug Platz für den Radfahrer
 
Zu einer Geldstrafe von 2000 € wurde einen 64-jähriger Landwirt in einer Gerichtsverhandlung verurteilt, nachdem es vor fast genau einem Jahr im #Enkreiszu einem tödlichen Fahrradunfall gekommen ist.
 
Ein 58-jähriger aus dem westlichen war aus Richtung Katharinentaler Hof unterwegs in Richtung . Als ihm ein Gespann aus Schlepper und Anhänger auf dem leicht abschüssigen Weg entgegenkam, wollte er zügig daran vorbeifahren, streifte jedoch mit der Schulter den Anhänger, verlor das Gleichgewicht und stürzte.
 
Der Radfahrer zog sich hierbei trotz getragenen Schutzhelms schwerste zu, denen er noch an der Unfallstelle erlag. Sowohl am Rennrad, als auch am Schlepper mit Anhänger waren zum Unfallzeitpunkt die Fahrlichter eingeschaltet.
Das Gericht kam zu der Entscheidung, dass die Scheinwerfer des Traktors beim Abend den Fahrradfahrer, welcher mit hoher Geschwindigkeit den abschüssigen Feldweg dem Traktor entgegen gefahren ist, geblendet haben, sodass er gegen den Anhänger geprallt ist, welches einige Zentimeter über das Zugfahrzeug hinausragte.
 
Laut einem hat sich der Fahrradfahrer die tödlichen Verletzungen erst beim letzten Drittel des Anhängers zugezogen. Der Gutachter kam zu dem Entschluss, dass es eigentlich genügend Platz für den Fahrradfahrer gegeben hat, rund 1 m Platz standen zur Verfügung.
 
Der Richter hat die Einstellung des Verfahrens vorgeschlagen, allerdings wollte die Staatsanwältin der Einstellung nur nach Zahlung einer Geldauflage zustimmen. Der Landwirt hat die Geldbuße akzeptiert, „obwohl ich mir keiner Schuld bewusst bin“, so der Bauer.

Die Kollegen von den Badischen Neuesten Nachrichten waren bei der Gerichtsverhandlung dabei und berichteten darüber in dem heutigen Artikel in der
bnn.de / Pforzheimer Kurier.