Haidach

Viel Unangenehmes zu seiner Person musste ein Pforzheimer Taxifahrer bei der Ausführung seines Auftrags anhören, als er heute Früh gegen 6 Uhr morgens einen Mann aus der abholte. Dabei bekam der Fahrer vieles zu hören, was unterhalb der Gürtellinie war.

Über seine Zentrale bekam der Taxifahrer den Auftrag, eine männliche Person in der Südstadt abzuholen und nach zu fahren. Die Freundin des Mannes hat das Taxi für ihren Freund bestellt. Vor Ort angekommen musste der Taxifahrer zuerst vergeblich auf seinen Kunden warten. Dieser kam nicht raus, sodass der Taxifahrer erstmal nach genügend Wartezeit den Auftrag abgebrochen hat, um für andere Fahrgäste frei zu sein. Nach Rücksprache mit der Bestellerin, der Freundin des Fahrgastes, fuhr der Taxifahrer kurze Zeit später erneut vor das Haus, die Freundin versprach ihrem Freund klarzumachen, dass auf ihn schon lange ein Taxi wartet und er nicht trödeln soll.

Das zeigte Wirkung und so kam der Fahrgast raus. Er war und ließ sich auf den Beifahrersitz des Taxis fallen, natürlich ohne dabei einen Mund-und-Nasenschutz zu tragen.

Aufgrund von müssen die Fahrgäste schon lange auf dem Rücksitz des Wagens Platz nehmen, meistens ist zwischen dem Rücksitz und den Vordersitzen eine Schutzscheibe installiert, um das Risiko einer eventueller Ansteckung noch mal zu reduzieren.

Pflichtbewusst sprach der Taxifahrer seinen Kunden auf den fehlenden Mund-und-Nasenschutz und auf den Rücksitz an, was dem Fahrgast so gar nicht gefiel.

Der mit deutschem Pass wurde laut und immer aggressiver, sodass dem Taxifahrer keine Wahl blieb, als die Polizei zu rufen. Der Fahrgast ging verbal auf den südländischen Taxifahrer los und attackierte diesen mit ausländerfeindlichen und rassistischen Aussagen, die er immer lauter schrie und gleichzeitig anfing, immer heftiger mit den Händen zu gestikulieren. Als er aufgrund seines Verhaltens aus dem Auto verwiesen wurde, stieg der Fahrgast aus und schlug absichtlich mit voller Wucht die Taxitür zu. Auf der Straße hörte er nicht auf, lautstark ausländerfeindliche Sprüche gegen den Taxifahrer zu schreien. Auch das Erscheinen der Polizei änderte das Verhalten des Fahrgastes nicht. Im Beisein der Polizisten schrie der Mann die Beleidigungen dem Taxifahrer zu und gab zu, ein Rassist und ein Faschist zu sein.

Für die Polizisten nicht unbekannter Mann ließ sich von der nicht beruhigen, sodass ihm eine Anzeige und eine Ingewahrsamnahme angedroht wurde, auch den Polizisten waren seine Sprüche und Beleidigungen zu viel. Die bereits angelegten Handschellen beruhigten den Mann keineswegs. Erst als seine Freundin, übrigens auch mit einem , zu der Einsatzstelle dazu kam, wurde der Mann minimal leiser.

Seiner Freundin war der Vorfall sichtlich unangenehm und sie sicherte zu, alle entstandenen Kosten selbstverständlich zu übernehmen. Nach kurzer Personalienaufnahme wurde entschieden, zuerst das Taxi ohne den Fahrgast fahren zu lassen und den Mann anschließend in Obhut seiner Freundin zu überlassen. Beim Wegfahren des Taxis erwartete den Taxifahrer erneut ein massiver verbaler Angriff, was für die Freundin des Mannes für großes Entsetzen sorgte und dem Kasachen einige Ohrfeigen ihrerseits brachten. Nach einer Belehrung, bei einem erneuten Vorfall erwarte den Mann eine Anzeige und die Zelle, konnte der Mann nach Hause entlassen werden. Die Fahrt auf den Haidach hat sich damit erübrigt. Versuche der Polizisten, dem Mann ins Gewissen zu reden, schlugen fehl.

Unsere Taxifahrer haben es auf ihrer Arbeit nicht leicht. Besonders nicht leicht haben die Taxifahrer, welche am Wochenende und nachts für ihre Fahrgäste da sind und solchen oder anderen Situationen immer wieder ausgesetzt sind. Dennoch machen sie ihre Arbeit weiter. Es gibt schließlich auch viele nette Kunden, die dankbar sind, am Sonntagmorgen um 6 Uhr sicher nach Hause gebracht zu werden.

Am frühen Freitagmorgen wurden in zwei deutsche Männer festgenommen,
die im dringenden Verdacht stehen, am Donnerstag, den 04.06.2020, im Pforzheimer
Stadtteil gemeinschaftlich einen versuchten Totschlag verübt zu haben.

Wie bereits berichtet, wurde am besagten Donnerstagabend nach einem
Notrufeingang durch Polizeikräfte ein 25-Jähriger mit Stich- und
Schnittverletzungen im Bereich Haidachstraße aufgefunden. Weitere Beteiligte
waren nicht anzutreffen, sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben zunächst
ergebnislos.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums
Pforzheim sollen der nunmehr festgenommene 27-Jährige und sein 19 Jahre alter
Bruder an der Bushaltestelle " Straße" mit dem 25-Jährigen in Streit
geraten sein. Nach einer verbalen Auseinandersetzung soll der 19-Jährige mit
einem mehrfach auf das Opfer eingestochen haben. Sein 27-jähriger Bruder
soll mit einer scharfen Waffe auf den Geschädigten geschossen, diesen aber
verfehlt haben. Erst nachdem sich ein Zeuge einmischte und dem Opfer Schutz bot,
sollen sie von dem 25-Jährigen abgelassen und die Flucht ergriffen haben. Gegen
die durch die ermittelten Personen wurden im Vorfeld Haftbefehle
seitens der Staatsanwaltschaft Karlsruhe - Zweigstelle Pforzheim - beantragt.
Mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos wurden sie am frühen Freitagmorgen
in Pforzheim festgenommen und im Laufe des Vormittags dem zuständigen
Haftrichter beim Amtsgericht Pforzheim vorgeführt. Die Haftbefehle wurden in
Vollzug gesetzt und die Brüder, die von ihrem Schweigerecht Gebrauch machen, in
unterschiedliche Vollzugsanstalten verbracht. Die Ermittlungen der
Kriminalpolizei dauern an. pm

Am frühen Donnerstagabend ist im Pforzheimer Stadtteil ein 25-Jähriger durch Messerstiche leicht verletzt worden.

Gegen 17:30 Uhr wurde über eine im Bereich stattfindende Auseinandersetzung gemeldet. Die vor Ort als erstes eintreffenden Polizeikräfte fanden den 25-Jährigen mit Stich- und Schnittverletzungen vor. Weitere Beteiligte waren nicht anzutreffen und konnten trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen bisher nicht aufgefunden werden.

 

Der Geschädigte wurde durch den Rettungsdienst versorgt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, aus dem er zwischenzeitlich wieder entlassen wurde. Die Umstände der Auseinandersetzung, die im Bereich der Bushaltestelle "
Straße" stattfand, sind noch unklar.

Ein Passant gab gegenüber den Beamten an, er sei von dem 25-Jährigen, der vor zwei Tätern geflohen sei, um Hilfe gebeten worden und habe sich dann zwischen jenen und die beiden Täter gestellt. Nach deutlicher Ansprache durch den Passanten seien die Angreifer dann in Richtung Leipziger Straße geflüchtet.

Es liegen Hinweise darauf vor, dass während der Auseinandersetzung auch ein oder mehrere abgegeben wurden.

Die Gesuchten werden beschrieben als beide etwa 25 Jahre alt und circa 175 cm groß. Einer soll komplett hell, der andere komplett dunkel bekleidet gewesen sein. Beide hätten wahrscheinlich eine Kapuze oder eine Mütze getragen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet weitere Zeugen darum, sich unter 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden. pm