Enzkreis

Nach tödlichem Unfall zwischen Ispringen und Göbrichen letztes Jahr - Radfahrer wohl von Scheinwerfern des Traktors geblendet, es gab genug Platz für den Radfahrer
 
Zu einer Geldstrafe von 2000 € wurde einen 64-jähriger Landwirt in einer Gerichtsverhandlung verurteilt, nachdem es vor fast genau einem Jahr im #Enkreiszu einem tödlichen Fahrradunfall gekommen ist.
 
Ein 58-jähriger aus dem westlichen war aus Richtung Katharinentaler Hof unterwegs in Richtung . Als ihm ein Gespann aus Schlepper und Anhänger auf dem leicht abschüssigen Weg entgegenkam, wollte er zügig daran vorbeifahren, streifte jedoch mit der Schulter den Anhänger, verlor das Gleichgewicht und stürzte.
 
Der Radfahrer zog sich hierbei trotz getragenen Schutzhelms schwerste zu, denen er noch an der Unfallstelle erlag. Sowohl am Rennrad, als auch am Schlepper mit Anhänger waren zum Unfallzeitpunkt die Fahrlichter eingeschaltet.
Das Gericht kam zu der Entscheidung, dass die Scheinwerfer des Traktors beim Abend den Fahrradfahrer, welcher mit hoher Geschwindigkeit den abschüssigen Feldweg dem Traktor entgegen gefahren ist, geblendet haben, sodass er gegen den Anhänger geprallt ist, welches einige Zentimeter über das Zugfahrzeug hinausragte.
 
Laut einem hat sich der Fahrradfahrer die tödlichen Verletzungen erst beim letzten Drittel des Anhängers zugezogen. Der Gutachter kam zu dem Entschluss, dass es eigentlich genügend Platz für den Fahrradfahrer gegeben hat, rund 1 m Platz standen zur Verfügung.
 
Der Richter hat die Einstellung des Verfahrens vorgeschlagen, allerdings wollte die Staatsanwältin der Einstellung nur nach Zahlung einer Geldauflage zustimmen. Der Landwirt hat die Geldbuße akzeptiert, „obwohl ich mir keiner Schuld bewusst bin“, so der Bauer.

Die Kollegen von den Badischen Neuesten Nachrichten waren bei der Gerichtsverhandlung dabei und berichteten darüber in dem heutigen Artikel in der
bnn.de / Pforzheimer Kurier.

Bei einem Verkehrsunfall ist im am Samstag ein Motorradfahrer gestorben. Gegen 13:23 Uhr waren zwei befreundete Motorradfahrer auf der Würmtalstrecke von kommend in Richtung Weil der Stadt unterwegs, als der 71-jährige -Davidson Fahrer allein beteiligt und ohne Fremdeinwirkung in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam und die Schutzplanke touchierte.  Dabei stürzte er über die Leitplanke und wurde so schwer verletzt, dass er seinen Verletzungen noch an der Einsatzstelle erlag.

Die musste aufgrund des Unfalls für mehrere Stunden gesperrt werden.

Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Karlsruhe überprüften in dieser Woche die Fleischwirtschaft im und im Landkreis . Dabei wurden vier Personen festgestellt, die sich illegal in Deutschland aufhalten.

Am 26. und 27. Mai führten die Bediensteten Prüfungen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz durch. Die Zöllner überprüften anhand von Arbeitnehmerbefragungen und Geschäftsunterlagenprüfungen, ob die in den Fleischbetrieben beschäftigten Arbeitnehmer ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet sind, die Arbeitsbedingungen nach Maßgabe der Mindestlohnvorschriften eingehalten werden und ausländische Arbeitnehmer die entsprechenden Aufenthalts- beziehungsweise Arbeitsgenehmigungen vorweisen können.

Insgesamt wurden mehrere Dutzend überprüft, die im Rahmen von Werkverträgen angestellt sind. Drei aus Ghana stammende Arbeitnehmer wiesen sich mit Ausweispapieren aus, die auf andere Personen ausgestellt waren. Ein weiterer Ghanaer legte den Bediensteten eine irische ID-Card vor. Bei der Überprüfung des Ausweispapiers fiel den erfahrenen Zöllnern schnell auf, dass es sich dabei um eine Totalfälschung handelte. Gegen die vier Arbeitnehmer wurden in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts, der Urkundenfälschung und des Missbrauchs von Ausweispapieren eingeleitet.

Über den weiteren Verbleib der vier Personen entscheidet nun die .

Den Arbeitgeber der Beschuldigten erwartet ein Verfahren wegen der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der illegalen Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung.

Des Weiteren ergaben sich erste Anhaltspunkte für Mindestlohnverstöße. In 12 Fällen ergaben sich Hinweise, die weitere Prüfungen nach sich ziehen. Insgesamt waren an den zwei Tagen 47 Bedienstete des Hauptzollamts im Einsatz. Unterstützt wurden sie dabei in enger Zusammenarbeit vom Regierungspräsidium Karlsruhe.

Die Ermittlungen dauern an. pm Foto: