Gefährlicher Vorfall gestern in der Frankstraße: LKW kracht gegen mit zwei Personen bemannte Hebebühne

Glück im Unglück hatten die Mitarbeiter einer Reinigungsfirma, als sie gestern Vormittag die Fenster beim Paul Gerhard Heim putzen wollten.

Gegen 11:00 Uhr verwendeten die Mitarbeiter eine ausgeliehene Hebebühne, um an die Außenseite der Fenster besser kommen zu können. Zwei Kollegen waren gerade im Korb bei der Arbeit, als ein Lastwagenfahrer unter dem Hebearm der Hebebühne vorbeigefahren ist, ohne die Höhe seines Lastwagens zu berücksichtigen.

Der Lkw krachte gegen den Hebelarm der Hebebühne. Der Aufprall war so stark, dass die Hebebühne gegen eine Säule des Gebäudes gekracht ist und dort einen Schaden hinterlassen hat. Den Lastwagen hat der Unfall auch sehr stark getroffen: die Plane des Laderaums ist nicht nur gerissen, der ganze Laderaum wurde durch den Unfall verbogen.

Glücklicherweise waren die beiden Mitarbeiter im Korb ordnungsgemäß gesichert. Sie konnten sich an der Hebebühne halten und wurden bei dem Unfall nicht verletzt.

Nach dem Unfall war die Hebebühne nicht mehr Bewegung fähig. Die Reinigungsmänner konnten den Korb selbstständig verlassen.

Möglicherweise ist der Frust des Lkw-Fahrers für den Unfall mitverantwortlich. Der Lastwagenfahrer erzählte an der Unfallstelle, er habe eine Firma in der Nähe nicht finden können und drehte Kreise. Möglicherweise war der Lkw-Fahrer mit seinem Frust und der Suche nach der Firma so beschäftigt, dass er einfach nicht auf die Höhe des Hebelarms und seines LKWs achtete.

Bei dem Unfall entstand ein großer Sachschaden. Nicht nur der Lastwagen war nach dem Unfall nicht mehr in der Lage, Güter zu transportieren, auch die Hebebühne war nach dem Crash schwer beschädigt.

Zwei Monteure der Firma Ruthmann aus Renningen eilten zu der Unfallstelle, um die Hebebühne abtransportieren zu können. Da einzelne Glieder der Hebebühne verbogen waren und sie sich so nicht einfahren konnte, haben die Experten entschieden, zuerst den Korb abzubauen. Anschließend bewegten sie den Hebelarm manuell nach hinten und konnten mithilfe manueller Steuerung den Hebelarm absenken, sodass der Lkw zum Hersteller gefahren werden konnte.

Der genaue Sachschaden ist derzeit noch nicht bekannt. Man geht von einem Sachschaden in einer sechsstelligen Höhe aus. Der beschädigte Lkw mit dem Hebelarm war erst drei Jahre alt.

Aufgrund des Unfalls war die Frankstraße zwischen der Bodelschwinghstraße und der Maurerstraße für ca. anderthalb Stunden nicht passierbar. Der Verkehr konnte über umliegende Straßen umfahren.

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