Wohnwagen verliert Rad – Kettenreaktion auf der Autobahn – Ersthelfer verhindern Folgeunfälle

Nach den ersten Informationen der Polizei war gegen 21:30 Uhr ein Gespann bestehend aus einem Opel und einem Wohnwagen zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd auf der Autobahn in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs.

Kurz nach Pforzheim-Nord verlor der Wohnwagen das rechte Rad, wodurch das Gespann ins Schleudern gekommen ist. Die nachfolgende BMW-Fahrerin musste mit ihrem Fahrzeug nach links ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem ins Schleudern gekommenen Gespann zu verhindern. Dadurch prallte der BMW gegen die Mittelleitplanke der Autobahn, welche auf diese Höhe aus Beton besteht.

Das Fahrzeug wurde beschädigt und blieb auf dem linken Fahrstreifen stehen. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer erkannten die Situation und haben zusammen den beschädigten BMW vom linken Fahrstreifen auf den Standstreifen geschoben, um einen weiteren schweren Verkehrsunfall zu verhindern. Die Autobahn ist in diesem Streckenabschnitt nicht begrenzt.

Der BMW war mit zwei Personen besetzt.

Eine nachfolgende Renault-Fahrerin hat anschließend das auf der Fahrbahn liegende Rad überfahren, wodurch ihr Renault einen Unterbodenschaden erlitten hatte. Die Renault-Fahrerin selbst blieb glücklicherweise unverletzt.

Bei dem Verkehrsunfall wurde die Fahrerin von dem BMW verletzt. Ein Rettungswagen brachte die Frau zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Der Wohnwagen sowie der BMW mussten abgeschleppt werden.

Als Unfallursache wird derzeit ein technischer Defekt vermutet, die Autobahnpolizei Pforzheim hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.

Aufgrund des Verkehrsunfalls musste der Standstreifen sowie die rechte Spur der Autobahn für den Verkehr gesperrt werden.
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