Test des Sirenenwarnsystems in Pforzheim und Enzkreis morgen um 16 Uhr

Die meisten haben es wahrscheinlich schon im Kopf: die Stadt Pforzheim sowie der Enzkreis wird am morgigen Samstag das Sirenenwarnsystem testen und diese aufheulen lassen.

Im Stadtgebiet Pforzheim gibt es rund 40 Sirenen, welche per Funk oder durch eine manuelle Einschaltung vor Ort zur Warnung der Bevölkerung aktiviert werden können.

Um 16 Uhr wird zuerst ein einminütiger Dauerton erklingen, der das Ende einer Gefahr ankündigt.

Um 16.05 Uhr ertönt dann ein einminütiger Heulton. Im Ernstfall, wenn kein Probealarm stattfindet, bedeutet dieses Sirenensignal Rundfunkgerät einschalten und auf Durchsagen achten. „Im Anschluss an das Sirenensignal wird die Stadt Pforzheim ihre Bewohner mit einer Rundfunkdurchsage vor drohenden Gefahren warnen und Hinweise zum zweckmäßigen Verhalten geben“, erläutert Sebastian Fischer, Kommandant der Pforzheimer Feuerwehr und Leiter des Katastrophenschutzes in der Goldstadt die richtigen Verhaltensweisen bei Gefahrensituationen. „Dann wird auch unser Info-Telefon bei Gefahrensituationen unter der Telefonnummer 39-1000 geschaltet, das ebenfalls weitere Hinweise zur Gefahrenlage und zum richtigen Verhalten gibt“, erklärt Sebastian Fischer.

Um 16.10 Uhr ertönt ein weiteres Sirenensignal, bei dem ein einminütiger Dauerton ausgelöst wird, der zweimal unterbrochen wird. Er bedeutet im Gefahrenfall Feueralarm und dient gleichzeitig zur umfassenden Alarmierung aller Einsatzkräfte.

Enden wird der Sirenenprobebetrieb um 16.15 Uhr wie er begonnen hat, mit einem einminütigen Dauerton der „Ende der Gefahr“ bedeutet.

Neben den fest installierten Sirenen verfügt die Feuerwehr über mobile Lautsprecheranlagen, die auf speziell vorbereiteten Mannschaftstransportwagen aufgesetzt werden können. Damit ist es möglich, Straßenzüge oder Wohnblocks schnellstmöglich vor Gefahren zu warnen. Zusätzlich können mit der WarnApp NINA ergänzende Information direkt via Smartphones abgerufen werden, sofern die App installiert ist. Neben der WarnApp NINA sollen am 6. November 2021 auch mehrere in der Stadt vorhandene Megascreens eingesetzt werden.

Im Enzkreis beteiligen sich dieses Jahr die Kommunen Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Ispringen, Kämpfelbach, Königsbach-Stein, Mühlacker (für den Ortsteil Mühlhausen), Neuhausen, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg an der Aktion.

Angesichts des „Sonderförderprogramms Sirenen“ des Bundes ist man im Landratsamt zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren

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